Bufdi-Seminare in Trier

Unser Verein 2. Chance Saarland bietet neben dem Praktikum auch die Möglichkeit an, einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren und in diesen 12 Monaten einen umfassenden Einblick in unsere Arbeit zu bekommen.

Ein wichtiger Bestandteil des Bundesfreiwilligendienstes sind 25 Seminartage, in denen soziale Kompetenz und politische Bildung vertieft werden. Unsere Bundesfreiwillige Anna war nun bereits zum dritten Mal zu Besuch in Trier und hat an den dort stattfindenden Seminaren teilgenommen. Die ersten beiden Seminarwochen fanden jeweils im Oktober und Dezember 2015 im Bildungszentrum Trier statt. Das erste Seminar diente vorallem dazu, dass die Jugendlichen sich kennenlernen und sich gegenseitig ihre Arbeitsplätze vorstellen konnten, um verschiedene Einblicke in unterschiedliche, soziale Berufsfelder zu bekommen.

Im zweiten Seminar ging es dann verstärkt um den Inhalt “politische Bildung” – eines der wichtigsten Seminare – bei dem das Thema “Gewalt” im Vordergrund stand. Angerissen wurden Fragestellungen wie “Was ist Gewalt?” und “Welche Arten von Gewalt gibt es?”. Hierzu wurden im Anschluss Gruppen gebildet, die sich mit Problemen wie Mobbing, Terror, häuslicher Gewalt oder Homophobie auseinandersetzen und Vorträge erarbeiten sollten.

Neben der regulären Seminarzeit gab es natürlich auch die seminarfreie Zeit, die die Jugendlichen zum Beispiel dazu nutzen konnten, die Stadt Trier und ihre Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Das dritte Seminar fand schließlich im März statt – diesmal aber nicht, wie gewohnt, im Bildungszentrum, sondern im Robert-Schuman-Haus in Trier. Seminarinhalt war dieses Mal das große Thema “soziale Kompetenz”. Neben zahlreichen Experimenten und Übungen zur Förderung der Sozialkompetenz gab es für die Teilnehmer auch die “City Bound”. Dazu wurden den Jugendlichen verschiedenste Aufgaben zugeteilt, die sie in der Stadt Trier lösen sollten. Zur Auswahl standen beispielsweise Fotoaufgaben wie “Fotografiert euch mit besonderen Menschen auf der Straße” oder Tauschaufgaben, bei denen ein Kugelschreiber so oft wie möglich gegen einen jeweils anderen Gegenstand eingetauscht werden sollte. Dabei ging es vor allem darum, Passanten auf der Straße anzusprechen und mit diesen ins Gespräch zu kommen.

Das nächste Seminar soll voraussichtlich im Juni in Saarburg stattfinden. Dort soll das Thema “Sozialkompetenz” noch weiter vertieft werden. Wir sind gespannt!

– Anna

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